Onkologisches Zentrum

Kompetenz und Nähe rund um die Krebsbehandlung

Das Onkologische Zentrum Klinikum Ansbach

Im Juli 2016 fand das Audit zur Zertifizierung des Onkologischen Zentrums am Klinikum Ansbach statt. Fachexperten überprüften alle Prozesse rund um die Behandlung von Menschen mit der Diagnose Krebs, die im Versorgungsspektrum des Klinikums behandelt werden. Die dafür grundlegenden Kriterien sind von der Deutschen Krebsgesellschaft in sogenannten Erhebungsbögen definiert.
Übergreifend über die bereits bestehenden Tumorzentren – Brustzentrum Westmittelfranken, Darmzentrum Westmittelfranken und Gynäkologisches Krebszentrum Ansbach – wurde seit 2012 das Onkologische Zentrum aufgebaut. Etabliert wurden in diesem Zeitraum ein Prostatakrebszentrum im Transit und der Versorgungsschwerpunkt Magen, Speiseröhre und sonstige Tumoren des oberen Verdauungstrakts.


Das Ziel des Zentrums ist im Leitbild definiert

„Bestreben des Onkologischen Zentrums ist es, die Heilungschancen der Patienten mit onkologischen Erkrankungen sowie ihre Lebensqualität kontinuierlich zu verbessern, dabei die Bedürfnisse der Patienten nach optimaler fachlicher und menschlicher Versorgung in den Mittelpunkt zu stellen und insbesondere die Synergieeffekte zwischen den bestehenden Organzentren für eine Qualitätssteigerung der Patientenversorgung zu nutzen.“


Im Mittelpunkt des Zentrums

steht die interdisziplinäre Versorgung von Betroffenen, die von einem großen Team von Experten und Spezialisten der jeweiligen Fachbereiche gewährleistet wird. Zusätzlich zur Fachkompetenz der medizinischen und pflegerischen Fachbereiche hat jeder onkologisch Erkrankte Zugang zu psychoonkologischer, sozialdienstlicher und palliativmedizinischer Versorgung.
Beispielhaft für die Interdisziplinarität ist die wöchentlich stattfindende Tumorkonferenz. Hier werden nach den gültigen Leitlinien die Behandlung und die weitere Versorgung der Patienten in einer Runde bestehend aus Hauptbehandlungspartnern und anderen Disziplinen diskutiert. Als Ergebnis der Diskussion wird für jeden einzelnen Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Eine weitere Aufgabe des Zentrums ist der Auf- und Ausbau von Netzwerken, damit die Betroffenen von der engen Vernetzung von stationärer und ambulanter Versorgungsstruktur profitieren können. 

Im November 2016 hat die Zertifizierungskommission der Deutschen Krebsgesellschaft das Zertifikat „Onkologisches Zentrum Klinikum Ansbach“ ohne Auflagen erteilt. Damit wurde das ursprüngliche Projekt „Onkologisches Zentrum“ am Klinikum Ansbach erfolgreich abgeschlossen und ein funktions- und tragfähiges Versorgungsnetzwerk für Menschen mit onkologischen Erkrankungen etabliert.

Einholen von Zweitmeinungen

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und welche ist für mich die richtige? Diese Frage bewegt jeden, der die Diagnose Krebs bekommt. Patienten die sich unsicher sind, ob sie der Empfehlung ihres erstbehandelnden Arztes folgen sollen, haben die Möglichkeit, sich eine zweite Meinung im ANregiomed Klinikum Ansbach einzuholen. Das Onkologische Zentrum ist zertifiziertes Zweitmeinungszentrum.

Um zu erfahren, wie ein Zweitmeinungsverfahren bei uns funktioniert, klicken Sie bitte unten auf das Radio 8-Interview mit den Chefärzten Prof. Dr. Thomas Meyer und Dr. Martin C. Koch.

Betroffene können sich über das Internet im Zweitmeinungsportal (www.krebszweitmeinung.de telefonisch oder über ein Kontaktformular anmelden. Daraufhin wird das Zweitmeinungszentrum kontaktiert, das vor Ort nach Fallbesprechung im Tumorboard eine Empfehlung erstellt. Diese wird danach dem Patienten mitgeteilt. Eine persönliche Vorstellung im Onkologischen Zentrum für eine Zweitmeinung ist erst nach Kontaktaufnahme mit dem Internetportal möglich. Mit der Empfehlung aus dem Klinikum Ansbach können sich die Patienten wiederum an ihren aktuell behandelnden Arzt wenden, um das weitere Vorgehen mit ihm zu besprechen.


Onkologisches Zentrum

Sekretariat
Telefon: 0981 484-33512
Telefax: 0981 484-2517
E-Mail: onkozentrum​ (at) ​klinikum-ansbach.de