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Klinikum Ansbach Zentrale Notaufnahme

Erstklassige Versorgung in akuten medizinischen Notfällen

Zentrale Notaufnahme Ansbach

Das Klinikum Ansbach ist ihr Schwerpunktversorger für die Stadt und den Landkreis Ansbach. Als eigene Fachabteilung des Klinikums ist die Klinik für Notfallmedizin/ Zentrale Notaufnahme für die Versorgung von Notfallpatienten zuständig und ist die primäre Eintrittspforte in das Klinikum.

Wir behandeln dort jährlich insgesamt etwa 30.000 Patienten, welche mit teils akuten- bzw. lebensbedrohlichen Verletzungen und Erkrankungen vorstellig werden. Zudem kümmern wir uns auch um Menschen mit Erkrankungen, die als weniger dringlich eingestuft werden. 

Bei nicht akuten Erkrankungen/Notfällen bitten wir Sie, Ihren Hausarzt oder die Bereitschaftspraxis des kassenärztlichen Notdienstes aufzusuchen, die sich ebenfalls auf dem Klinikgelände befindet.

Chefarzt Dr. Tobias Hübner im Interview

Im Interview mit Radio 8 spricht Chefarzt Dr. Tobias Hübner über die Zentrale Notaufnahme im Klinikum Ansbach.

Unser Stammteam besteht aus FachärztInnen mit der Zusatzbezeichnung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ sowie weitere ärztliche KollegInnen aus den Bereichen Innere Medizin, Neurologie, Unfall- und Allgemeinchirurgie sowie Urologie bzw. Gynäkologie. Bei Bedarf werden weitere Fachrichtungen wie z.B. die Neurochirurgie und Thorax- oder Gefäßchirurgie hinzugezogen. Pädiatrisch erkrankte PatientInnen werden direkt auf unserer Kinderstation (Station Wald) versorgt.

Das pflegerische Team besteht aus ca. 40 Pflegekräften, welche speziell für die Anforderungen einer Notaufnahme ausgebildet wurden (Fachweiterbildung Notfallpflege) um das gesamte Spektrum der medizinischen Fachabteilungen abdecken zu können.

Ihr Weg durch die Notaufnahme

Ablauf der Behandlung

  • Krankenkassen-Karte
  • wichtige Telefonnummern (Angehörige, Betreuer, Hausarzt,…)
  • etwas Bargeld (für mögliche Taxi/Busfahrten) bei Entlassung
  • Unterhaltung (z.B. Lesestoff, …)

Für Ihre Behandlung sind des Weiteren hilfreich für uns:

  • Medikamentenplan
  • Vorbefunde (Röntgen-CD, Arztbriefe,…)
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung
  • Pflegeüberleitungsbogen
  • Impfausweis, Herzschrittmacherausweis, Notfallausweise

Jeder Patient wird zunächst „ersteingeschätzt“. Ersteinschätzung bedeutet eine erste Sichtung, wobei die Schwere der Erkrankung und der Leidensgrad beurteilt werden. Diese fachgerechte und kompetente Ersteinschätzung beruht auf einem dafür extra entwickelten Konzept (Manchester-Triage-System), welches international in den Notaufnahmen zur Anwendung kommt. Dementsprechend kann es für Patienten zu unterschiedlich langen Wartezeiten kommen. Notfallpatienten haben immer oberste Priorität.

In den Behandlungszimmern werden Sie dann pflegerisch und ärztlich vom Team der Notaufnahme behandelt und untersucht. Je nach Krankheitsbild erfolgt bereits eine Reihe an Untersuchungen (körperliche Untersuchung, EKG, Blutentnahme für Laborwerte, Ultraschall, Röntgen etc.).

Im Weiteren wird gemeinsam mit dem Patienten das weitere Ablauf besprochen sowie die Indikation für eine stationäre Aufnahme oder ein ambulantes Vorgehen festgelegt.

Kritisch kranke Patienten werden, nach Stabilisierung und Erstversorgung in unseren beiden Schockräumen, umgehend auf die Intensivstation verlegt. Sollte eine sofortige Operation oder eine weitere Intervention (z. B. Endoskopie oder Herzkatheter) nötig sein, wird dies ebenfalls aus der Zentralen Notaufnahme heraus mit Beteiligung der jeweiligen Fachabteilung geplant.

Wir versuchen die Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu halten! Dennoch sind manchmal längere Wartezeiten nicht vermeidbar.

Grundsätzlich ist die Dauer ihres Aufenthaltes in der zentralen Notaufnahme Ansbach abhängig von der Erkrankung, dem Umfang der erforderlichen Diagnostik, sowie dem allgemeinen Patienten-aufkommen. Bei leeren Wartezimmer sind möglicherweise alle Untersuchungsräume belegt, wir sind stet bemüht ihre Behandlung so rasch wie möglich zu beginnen.

Labordiagnostik benötigt eine gewisse Zeit. Zudem ist nicht jede Diagnostik in Abhängigkeit der Dringlichkeit sofort verfügbar.

Da verschiedene Krankheitsbilder unterschiedlich in der Dringlichkeit eingestuft werden und dann von mehreren Fachabteilungen behandelt werden, kann es vorkommen, dass Patienten aus dem Wartebereich vor Ihnen behandelt werden.

Patienten, welche eine kurzfristige Überwachung benötigen steht zudem eine eigene Überwachungseinheit (Abklärungseinheit A1) mit insgesamt 6 Behandlungs-/ Monitorplätzen zur Verfügung. Zudem ist die kardiologische „Chest-Pain-Unit“ direkt angeschlossen, welche zusätzlich über weitere vier Überwachungsplätze verfügt.

Wenn eine stationäre Aufnahme (Normalstation) erforderlich ist, wird durch unser Zentrales Bettenmanagement (ZBM) ein Zimmer gesucht und die Verlegung von der Zentralen Notaufnahme in die jeweiligen Fachbereiche organisiert. Weitere Behandlungsunterlagen und Verträge erhalten Sie dann zu Unterschrift.

Bei jeder Entlassung aus der Klinik für Notfallmedizin/ Zentrale Notaufnahme bekommt jeder Patient selbstverständlich einen Bericht vom Arzt (Ärztlichen Notaufnahmebericht) für Ihren Hausarzt mit. Hier sind alle wichtigen Informationen zusammengefasst sowie enthält er eine Empfehlung bezüglich des weiteren Vorgehens.

Bei Unklarheiten steht Ihnen das Team der Zentralen Notaufnahme für alle Fragen sowohl Ihrerseits also auch seitens Ihres weiterbehandelnden Arztes zur Verfügung.

Der Heimweg liegt generell in der Eigenverantwortung unserer Patienten. Der Transport über     den Rettungsdienst oder die Einweisung des Hausarztes ändert nichts daran.

Krankentransport

Die Kosten des Transportes bei ambulanter Behandlung durch die Notaufnahme     werden für einen Krankentransport oder ein Taxi nur in folgenden Fällen von der     Krankenkasse     übernommen:

  • Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „aG“, „BI“, oder „H“
  • Pflegegrad 3 mit dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung
  • Pflegegrad 4 oder 5 können nachgewiesen werden

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Buslinie 752 hält am Klinikum Ansbach. Sie verbindet die Innenstadt und den Bahnhof mit unserer Klinik. 

Öffentlicher Nahverkehr

Fahrplanauskunft der VGN

Taxi

Ein bestelltes Taxi kann Sie direkt am Eingang der Notaufnahme abholen. Vorbestellungen erledigen wir sehr gerne für Sie.

So erreichen Sie uns

Kontakt

Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Die Zentrale Notaufnahme ist 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche für Sie erreichbar. Bitte suchen Sie uns nur in tatsächlichen Notfällen auf.

Bereitschaftspraxis des kassenärztlichen Notdienstes

Bei nicht akuten Erkrankungen/Notfällen bitten wir Sie, Ihren Hausarzt oder die Bereitschaftspraxis des kassenärztlichen Notdienstes aufzusuchen, die sich ebenfalls im Klinikum Ansbach befindet.

Andere nützliche Telefonnummern

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Giftnotruf: 089 19240
Giftnotruf (kostenloses Angebot des Deutschen Roten Kreuz): 08000 365 000
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 111 0 222
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 111 0 333
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Polizei: 110 
Feuerwehr/ Rettungsdienst: 112

Sprechen sie uns gerne an

Wir sind für Sie da

Tobias HübnerTobias Hübner
Dr. Tobias HübnerChefarzt0981 484-00981 484-2490zur Person
Dr. Tobias Hübner
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
  • Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin
  • Zusatzbezeichnung Ärztliches Qualitätsmanagement