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Realistisches Schockraum-Training

In der Notaufnahme der Klinik Rothenburg fand in den vergangenen Tagen die sogenannte Schockraumwoche statt

Rothenburg o. d. T.

In der Notaufnahme der Klinik Rothenburg fand in den vergangenen Tagen die sogenannte Schockraumwoche statt. Gut 25 Mitarbeiter frischten ihre Kenntnisse in der Erstbehandlung eines schwerverletzten Patienten in der Notaufnahme auf.
 
„Unsere Übungspuppe stellte in diesem Jahr eine 24-jährige weibliche Person dar, die mit einem Trauma nach Verkehrsunfall in die Klinik Rothenburg eingeliefert wurde“, sagt Daniel Schölz, Oberarzt der Sektion für Unfallchirurgie, der das Übungsszenario entwarf und leitete. Er mimte auch den Notarzt, der in der Notaufnahme die Übergabe an das Schockraum-Team vornahm - wie bei einem reellen Einsatz.
 
„Gerade weil wir nicht jeden Tag einen Schockraum-indizierten Patienten in die Notaufnahme nach Rothenburg bekommen, sind solche Übungen sinnvoll. Je öfter man die standardisierten Abläufe trainiert, desto besser funktioniert die Teamarbeit, wenn ein echter Notfall eintrifft“, sagt Oberarzt Schölz.
 
Besonders freut ihn, dass die Integrierte Leitstelle Ansbach eine Übungsalarmierung über das Ivena-System auslöste. „Das machte die Übung natürlich noch einmal realistischer“, sagt Daniel Schölz. Die Schockraumwoche fand schon zum dritten Mal in der Klinik Rothenburg statt.