Kleine Implantate – große Wirkung
Dr. (Univ. Aleppo) Firas Kalaji setzt neues Verfahren zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen ein – Vortragsabend in Ansbach
Durch Fehlbelastungen oder schlicht das zunehmende Alter kann es zu Verschleißerscheinungen, Reizungen oder Instabilitäten in der Wirbelsäule kommen, die mitunter zu starken Schmerzen führen. Ein minimalinvasives, gewebeschonendes Verfahren kann Patientinnen und Patienten bei solchen Beschwerden Hilfe bieten: Die Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Ansbach ist die erste Klinik in Deutschland, die die sogenannte FFX®-Operation anbietet.
„Das Verfahren erfordert keine großen Versteifungen oder den Einsatz umfangreicher Schraub- und Stabsysteme“, erklärt Dr. (Univ. Aleppo) Firas Kalaji, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am ANregiomed Klinikum Ansbach. Stattdessen werden Implantate in der Größe eines Fingernagels über kleine Schnitte an der Wirbelsäule eingesetzt, die die Wirbelgelenke stabilisieren. Der Blutverlust während des Eingriffs ist gering, die OP-Zeit deutlich reduziert. Diese Faktoren wirken sich alle positiv auf die Erholung gerade älterer Patienten aus.
Ausführlich beschreibt Dr. Kalaji das Verfahren bei einem Arztvortrag am Dienstag, den 15. September, um 18:30 Uhr im Ansbacher Pfarrzentrum St. Ludwig, Karolinenstr. 30 (hinter „Augustiner“). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und deren Angehörige sowie weitere medizinische Laien. Nach dem Vortrag steht der Referent gerne bei Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.