Kulinarisches Gesundheitslexion

Portulak oder Sommerportulak

Tabernaemontanus, eigentlich Jakob Dietrich, ein deutscher Arzt und Apotheker, empfiehlt 1588 in seinem New Kreuterbuch Portulak gegen den „Sod im Magen“ und hält weiterhin fest, dass diese Salatpflanze so gesundheitsfördernd ist, dass man nur bedauern kann, dass sie nicht häufiger verwendet wird.

Der Sommerportulak ist ein dickfleischiges Wildgemüse, das cholesterinsenkend wirken soll und leicht in Beeten, Hochbeeten und Gefäßen und Töpfen auf Balkon und Terrasse kultiviert werden kann.

Portulak sät sich selbst wieder aus, damit hat man auch in den Folgejahren immer einen Vorrat von diesem äußerst gesunden Gemüse. Verwendet werden die jungen Triebe und Blätter vor der Blüte. Die jungen Blätter besitzen einen leicht nussigen Geschmack und eignen sich hervorragend als Gemüse und Salat, aber auch, wie in unserem Rezept, gedünstet oder leicht gegrillt.

Ernährungsphysiologisch ist Portulak ein Multitalentwert. Er enthält viel Vitamin C, Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium und wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die sonst nur in fettem Meerfisch vorkommen. Zudem besitzt Portulak eine blutreinigende und magenstärkende Wirkung.

Portulak ist somit die ideale Kombination von Genuss und Gesundheit.

Gerald Wüchner

Küchendirektor ANregiomed

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