Orthopädische Chirurgie

Klinikum Ansbach

Endoprothetik und gelenkerhaltende orthopädische Chirurgie

Dr. Markus Sporkmann ist seit April 2020 als leitender Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie tätig und vertritt fachlich den Bereich der Endoprothetik und der gelenkerhaltenden orthopädischen Chirurgie.

Seine Facharztausbildung absolvierte Dr. Sporkmann zunächst im Klinikum Lünen. Hier sammelte er viel Erfahrung im Bereich der Unfallchirurgie. Im Anschluss wechselte er 2013 in die Orthopädie des St. Franziskus Hospitals Münster. Hier war er als Oberarzt tätig und spezialisierte sich im Bereich der Endoprothetik und Wechselendoprothetik, sowie in der gelenkerhaltenden orthopädischen Chirurgie.

Ab 1. Juli 2020 bietet Dr. Sporkmann auch eine Sprechstunde im ANregiomed MVZ Orthopädische Chirurgie an. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Klinik und dem MVZ kann die stationäre und ambulante Behandlung aus einer Hand angeboten werden.

Endoprothetik

Bei fortgeschrittenem Verschleiß des Hüft- oder Kniegelenkes ist der Ersatz des Gelenkes notwendig. Wir entwickeln gemeinsam mit den Patienten eine individuelle Versorgung angepasst an die jeweilige Lebenssituation. Wann immer möglich, implantieren wir die künstlichen Gelenke in „minimalinvasiver Technik“. Hierunter versteht man einen möglichst schonenden OP-Weg zum betroffenen Gelenk. Durch eine kleine innere OP-Wunde findet eine schnellere Heilung und Rehabilitation statt. In der Regel darf das neue Gelenk schon am ersten Tag nach der Operation voll belastet werden.

Sollte ein Kunstgelenk sich im Laufe des Lebens einmal lockern oder Beschwerden verursachen, ist oft eine Wechseloperation notwendig. Diese erfordert viel Erfahrung des Operateurs und eine umfangreiche technische und logistische Ausstattung. Im Klinikum Ansbach sind diese Voraussetzungen gegeben.

Korrektur- und Umstellungsoperationen

Nicht alle Arthrosebeschwerden müssen durch ein Kunstgelenk versorgt werden, gerade beim jüngeren Patienten kann durch eine "gegelenkerhaltende" Umstellungsoperation die Versorgung mit einer Prothese um viele Jahre hinausgezögert werden. Kniegelenkbeschwerden durch O- oder X-Beinstellung können ebenso gut durch eine Achskorrektur behandelt werden wie bestimmte Fehlentwicklungen am Hüftgelenk.

Hüftarthroskopie

Diese Operation zur Spiegelung des Hüftgelenks ist bei zahlreichen Erkrankungen der Hüfte angezeigt. Sie ist minimalinvasiv. Über winzige Hautschnitte bringen wir eine Spezialkamera ein. Man spricht auch von Schlüsselloch-Chirurgie. Während der Hüftarthroskopie ist die Entfernung folgender Beschwerdeauslöser möglich:

  • Schenkelhals- und Hüftpfannenanomalien (Cam- und Pincer-Deformität)
  • Knochenvorwüchsen (Osteophyten)
  • freie Gelenkkörper
  • Labrumeinrisse oder entzündliche Schleimhaut

Außerdem können bei einer Arthroskopie Knorpelschäden behandelt werden. Die Verfahren:

  • Glättung
  • Mikrofrakturierung
  • Knorpelzelltransplantation (ACT) in Planung
Kniearthroskopie

Die Kniearthroskopie ist eine bewährte, minimalinvasive Operation zur Behandlung von Mensikusrissen, Knorpelschäden oder Bandverletzungen. Auch können freie Gelenkkörper oder schmerzende Gelenkinnenhäute schonend entfernt werden.

Schulterarthroskopie

Ein weiterer Schwerpunkt ist die operative Therapie von Schultererkrankungen. Neben verletzungsbedingten Schäden, wie einer Instabilität oder Muskelrissen, können Verschleißerkrankungen mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung sowie Schleimbeutelentzündungen und Sehnenverkalkungen gut und erfolgreich durch eine arthroskopische Operation behandelt werden.

Dr. Markus Sporkmann

Leitender Oberarzt

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