Freundlichkeit als Qualitätsmerkmal

ANregiomed-Küchenteam um Gerald Wüchner erhält viel Lob bei Gästeumfragen – Nachhaltigkeit ganz oben auf dem Speiseplan

Gerald Wüchner

ANregiomed-Küchendirektor Gerald Wüchner kann legt Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit.

Speisenportionierung in der Klinik Rothenburg

„Krankenhausessen“ kann durchaus schmackhaft sein: Eine aktuelle Gästeumfrage zeigt, dass das Speisenangebot in den ANregiomed-Kliniken bei Patienten und Mitarbeitern sehr gut ankommt.

Die Mediterrane Küche ist das Markenzeichen von ANregiomed-Küchenchef Gerald Wüchner. Zahlreiche Auszeichnungen hat er für sein Küchenkonzept erhalten, das er vor über 20 Jahren an der Klinik Rothenburg und später auch an den anderen Standorten des ANregiomed-Klinikverbunds einführte. Eine aktuelle Gästeumfrage zeigt erneut, dass sein Speisenangebot bei Patienten und Mitarbeitern sehr gut ankommt, „Krankenhausessen“ also durchaus schmackhaft sein kann.

Gute Umfragewerte

Die Werte der Patientenbefragung können Wüchner durchaus zufrieden stimmen. Geschmack und Aussehen der Speisen sowie die Freundlichkeit im Service bewerteten über 90 Prozent der Befragten mit „sehr gut“ oder „gut“. Ausdrücklich gelobt wird, dass seit ca. einem Jahr auch wieder fränkische Hausmannskost wie Sauerbraten und Bratwürste auf dem Speiseplan stehen. „In Maßen dosiert“, wie Wüchner betont, spreche überhaupt nichts dagegen, sich auch im Krankenhaus solchen Genüssen hinzugeben.
Besonders freut ihn, dass Patienten die Freundlichkeit seiner Mitarbeiter immer mit den Schulnoten „eins“ oder „zwei“ bewertet haben. „Das in unseren Kliniken seit Jahren praktizierte Konzept, die Speisenversorgung der Patienten in die Hände eigener Servicemitarbeiter zu legen, hat sich sehr gut bewährt. Dadurch wird nicht nur die Pflege deutlich entlastet, sondern auch die Servicequalität enorm gesteigert“, erklärt der Küchenchef. „Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter, die trotz höchster Anforderungen während der Pandemie einen hervorragenden Job machen.“ In Corona-Zeiten möchten Wüchner und sein Team ihren Teil dazu beitragen, die besonders stark belasteten Kollegen in Medizin, Pflege und vielen weiteren Bereichen nach Kräften zu unterstützen. „Weil wir wissen, dass gutes Essen entscheidend zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt, haben wir in den vergangenen Monaten in unseren Bistros und Mitarbeiterkantinen laufend Sonderaktionen angeboten.“ Der Schwerpunkt lag dabei auf gesundheitsfördernden „Specials“ und Zusatzangeboten: Smoothies und Bowls sowie ein erweitertes Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten ergänzten das Speisenangebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und kamen allgemein sehr gut an.

Nachhaltigkeit und Regionalität

Doch nicht nur deshalb will Wüchner im kommenden Jahr das Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten insgesamt deutlich erweitern. „Die immer weiter steigende Nachfrage nach fleischlosen Gerichten ist nicht nur ein kurzlebiger Trend“, ist der ANregiomed-Küchenchef überzeugt. „Wir werden unsere bisherigen Ernährungsgewohnheiten komplett in Frage stellen müssen.“
Dies zeigt unter anderem ein im Jahr 2019 veröffentlichter Report der EAT-Lancet-Kommission. Die Studie kommt zu der Überzeugung, dass eine grundlegende Veränderung unserer Ernährungsweise nötig ist, um alle Menschen auf der Erde nachhaltig und gesund ernähren zu können. Der Kommission gehören Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern an, darunter Klimaforscher und Ernährungswissenschaftler. Die daraus abgeleitete Ernährungsweise besteht größtenteils aus Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und ungesättigten Fettsäuren. Ergänzt wird der Speiseplan nur durch kleine Mengen an Fisch und Meeresfrüchten sowie Geflügel.
„Die ‚Planetary Health Diet‘ entspricht bei ihren Zutaten in weiten Teilen unserem Konzept der mediterranen Küche“, erklärt Gerald Wüchner. Darüber hinaus setzt sie stark auf Nachhaltigkeit durch die Förderung regionaler Kreisläufe. Aber auch in diesem Bereich hat man in den ANregiomed-Küchen die ersten Hausaufgaben bereits erledigt: Schon jetzt stehen bei Obst und Gemüse, bei Fleisch, Wurst, Fisch und Bäckereierzeugnissen wo immer möglich regionale Produkte auf der Einkaufsliste.